Stellt euch vor, ein Mädchen kippt ein Gesetz des Bundestages, indem sie sich beim Bundesverfassungsgericht darüber beschwert. Alles begann mit einem Brief, den eine Elfjährige an die Deutsche Umwelthilfe (DUH) geschrieben hat.
Ich habe darüber schon einmal berichtet:
Neu ist ein Beitrag in der Sendung mit der Maus von heute. Der erläutert anhand dieses gewonnenen Rechtsstreits wie das Bundesverfassungsgericht funktioniert, ist also in doppelter Hinsicht sehenswert!
https://www.wdrmaus.de/aktuelle-sendung
Warum bringe ich das erneut zur Sprache?
–> Ich freue mich, weil ich Marlene mal als Schülerin an meiner Schule hatte. Sie hat gezeigt, was die Bayerische Verfassung als Erziehungsziel nennt:
Verantwortungsbewußtsein für Natur und Umwelt
Art 131
–> Sie freut sich darüber, dass diese Sendung ausgestrahlt wird, aber nicht darüber, dass die Verbesserung des Klimaschutzgesetzes nicht viel bewirkt hat; vor allem auch deswegen, weil die Ampel die strengeren Sektorziele wieder einkassiert hat, zum Schaden von uns allen.
–> Wenn sich Schüler:innen politisch engagieren, erhalten sie manchmal von „gestandenen“ Politikern den Rat, das doch besser den „Profis“ zu überlassen (Christian Lindner). Marlene zeigt – ebenso wie Amelie (siehe ganz unten) -, dass auch einzelne Schüler:innen etwas erreichen, wenn sie die verfassungsrechtlichen Möglichkeiten kennen und nutzen.
–> Weil sie in Sachen Klimaschutz so viel bewirkt, ist die Deutsche Umwelthilfe manchen Politikern ein Dorn im Auge – so sehr, dass sie ihr die Gemeinnützigkeit entziehen wollen. Das zeigt, wes Geistes Kind solche Politiker sind.






