„Meritokratie“ soll heißen: Leistung wird belohnt. Wer gut arbeitet, verdient mehr als ein schlechter Arbeiter. Wer gut in der Schule ist, bekommt bessere Noten und schafft es dann aufs Gymnasium oder die Uni. Das ist ein Mythos, wie eine neue Studie erweist. Sie ist einstweilen die letzte unter vielen mit immer den gleichen Ergebnissen. Ich zitiere hier aus der Kurzfassung, die Zitate sind farblich hervorgehoben: Helbig, M., Karwath, C. & Kleinert, C. (2026). Wann soziale Ungleichheiten entstehen. Analyse sozialer Ungleichheitsmuster …
Schlagwort: meritokratisches Prinzip
Die Schülerinnen und Schüler lernen in der Schule sehr viel. Das mag nicht dem Anschein entsprechen, den aktuelle Vergleichsstudien erwecken. Aber es ist wie mit Paul Watzlawicks bekanntem Ausspruch: „Man …
Ein Team von SozialpsychologInnen der Universitäten Lausanne und Poitiers beschäftigt sich sehr produktiv mit dem Zusammenhang von schulischen Strukturen und gesellschaftlichen Ungleichheiten. …
Der folgende Aufsatz zeigt eine Gesamtschau von Schule als einer Institution, die bestehende Machtstrukturen dadurch verewigt, dass die SchülerInnen in ihre Rollen hineinwachsen. …
Gymnasiasten, Realschüler und Hauptschüler gibt es in unseren Köpfen. Diese Kategorien können sich zu Schubladen verfestigen, die nach falschen Plänen und aus schlechten Hölzern gezimmert sind. …
Wer davon ausgeht, dass in unseren Schulen die Selektion gerecht funktioniert, der legt weniger Wert auf die Förderung schwacher Schüler. …











