Initiative #53: „Ein Ort, der uns groß macht und nicht klein!“

Hier kann ein Video zur Aktion abgerufen werden.

Max von Uthoff

Fotos von MICHAELA STACHE / i.A.v. Campact

„Liebe Brüder, liebe Schwestern, liebe alle dazwischen, liebe Trauergemeinde,

wir haben uns heute hier versammelt, um Abschied zu nehmen. Abschied von der Hoffnung, eine Regierung, die unentwegt das Wort Freiheit im Mund führt, könnte irgendwann begreifen, dass diese Freiheit auch für junge Menschen gilt.

Abschied von der Vorstellung, das bayerische Kultusministerium würde von einem Menschenbild geleitet, in dem alle Menschen gleichwürdig sind, indem auch Schülerinnen ein Recht darauf haben, gehört zu werden in ihren Wünschen, ihren Hoffnungen und auch Ängsten.

Das Menschenbild aber, das das Kultusministerium antreibt, ist eines, in dem die Schülerschaft eine Masse ist, die mit Leistungsdruck und Angst in die richtige Form gezwungen werden muss.

Das Menschenbild aber, das das Kultusministerium antreibt, ist eines, in dem die Schülerschaft eine Masse ist, die mit Leistungsdruck und Angst in die richtige Form gezwungen werden muss.

Bloß nicht die Ergebnisse von 50 Jahren Motivationspsychologie beachten, die klar belegen, dass man mit Angst niemanden zu kreativem Denken anregt. Um Himmelswillen keine Rücksichtnahme auf die Forschung. Selbst wenn Studien der Universität Bayreuth oder eine Metastudie des Bildungsforschers Hattie ergeben, dass Angst ein demotivierender Faktor ist, dass es keinen Unterschied in den Leistungsergebnissen macht, ob Exen angekündigt werden oder nicht, aber die Angst in der Schülerschaft signifikant erhöht wird. Wen kümmert es?

Aus der Hattiestudie: Angst ist einer der stärksten Wirkfaktoren gegen das Lernen

Wir dürfen uns das ruhig mal auf der Zunge zergehen lassen: Das bayerische Kultusministerium und Markus Söder ignorieren die Erkenntnisse der Wissenschaft. Wer möchte da noch künftig als Raumfahrer in einem bayerischen Space Shuttle zum Mond fliegen? Markus Söder, der doch immer besser sein will als andere und damit den Beweis erbringt, dass besser als andere zu sein eben nicht bedeutet, gut zu sein. Er ignoriert die Wissenschaft.

Es war sein Machtwort, Exen beibehalten zu wollen, das versucht hat, die Diskussion über die Petition von Amelie vom Tisch zu wischen. Und er hat dafür keine Begründung geliefert, außer der Feststellung, Exen hätten ihm auch nicht geschadet.

Markus Söder verwechselt Demokratie mit Autobiografie und ich und viele andere haben auch eine Autobiografie und häufig ist sie ganz anders verlaufen als die von Markus Söder.

Markus Söder verwechselt Demokratie mit Autobiografie

Ich habe damals ein Giesela-Gymnasium durchlitten, in dem sadistische Physiklehrer sich aus demütigenden Abfragen der Schüler einen Spaß gemacht haben. Die Angst davor, von einer Ex auf kaltem Fuß erwischt zu werden, war ständiger Begleiter des Schulalltags und es waren wichtige Bausteine für meinen Abscheu gegen die Schule.

Ich hatte oft Angst in diesen Jahren und diese Angst hat nur dazu geführt, mich von vielen Fächern abzuwenden und nur noch das Nötigste zu tun, statt mit Neugier und Lust auf die Welt kreativ drauf loszudenken.

Wie kann es sein, dass weder Markus Söder, noch das Kultusministerium, noch der bayerische Philologenverband auch nur ein einziges valides Argument für unangekündigte Exen aufbringen?

Markus Söder verlässt sich auf sein Bauchgefühl. Das bayerische Kultusministerium macht, was Markus Söders Bauch will und der bayerische Philologenverband behauptet aus dem Bauch heraus, unangekündigte Exen bereiten auf die Leistungsgesellschaft vor und unterstützen kontinuierliches Lernen – Behauptungen ohne jeden wissenschaftlichen Befund.

Dieser Freistaat, der doch gerne vor sich hingockelt als Speerspitze der Forschung und Wissenschaft, er weigert sich, die Kenntnisse der Lernforschung umzusetzen.

Und als Gegenargumente bleibt nur die kümmerliche bayerische Trias: „Das haben wir immer so gemacht.“ „Wo kommen wir denn da hin?“ Und: „Das hat mir auch nicht geschadet.“

Und als Gegenargumente bleibt nur die kümmerliche bayerische Trias: „Das haben wir immer so gemacht.“ „Wo kommen wir denn da hin?“ Und: „Das hat mir auch nicht geschadet.“

„Das haben wir immer schon so gemacht“, dürfte die unwissenschaftlichste Behauptung von allen sein, weil sie naturgemäß jede Innovation verhindert.

Und „Wo kommen wir denn da hin?“ äußert die Befürchtung, zukünftige Schülerinnen könnten es mal besser haben als man selbst, weil man das im Grunde nicht will. Meine Mutter hat mir jahrelang gesagt, Junge, ich will doch nur, dass du es mal besser hast als ich. Und als ich es dann besser hatte, hat sie gesagt, so schön wie du möchte ich es auch mal haben.

Und wie sehr ein Umfeld voller Angst und Druck einem Menschen schadet, zeigt sich häufig durch den Satz: „Des hat mir auch nicht geschadet.“ Söder, das Kultusministerium und der Philologenverband wollen keine Veränderung aus einem einfachen Grund: Warum sollte man etwas an einem System ändern, das Menschen hervorgebracht hat, die so großartig sind wie sie selbst?

Die Welt der Erwachsenen, sie muss permanent ihre Lebensweise verteidigen, weil sie sich sonst selbst in Frage stellen müsste. Und für diese Form von Selbstkritik braucht man wirkliches Selbstbewusstsein. Nur woher sollte das kommen? In einer Ellbogengesellschaft, in einem Schulsystem, das auf Leistungsdruck, Angst und dem primitiven Glücksgefühl besser als andere zu sein basiert?

Lassen Sie uns, Brüder und Schwestern, ruhig zugespitzt fragen, wie reformbedürftig muss ein Schulsystem sein, das einen Ministerpräsidenten wie Markus Söder möglich gemacht hat?

Wie reformbedürftig muss ein Schulsystem sein, das einen Ministerpräsidenten wie Markus Söder möglich gemacht hat?

Das, was wir heute hier zu Grabe tragen, ist die Erkenntnis, die jeder Demokratie zugrunde liegen sollte, nämlich die Einsicht in die Gleichwürdigkeit jedes Menschen, die tiefe Überzeugung, dass jeder Teilnehmer in einer Demokratie mit den gleichen Rechten ausgestattet ist.

Wer akzeptiert, dass jeder Erwachsene sich nur zu Prüfungen anmeldet, wenn er sich dazu bereit fühlt. Wer weiß, dass Erwachsene auch in unserer Leistungsgesellschaft eben keine unangekündigten Abfragen und Exen ablegen müssen, um nicht gekündigt zu werden und um ihren Job zu behalten.

Und wer dennoch an unangekündigten Exen und Abfragen festhält, der zeigt nur, dass er Schüler:innen nicht für gleichwürdig hält. Der lebt in der festen Überzeugung. Er oder sie wüssten es als Erwachsene eben besser und man hält an dieser Überzeugung fest, obwohl die Welt wie sie von Erwachsenen geschaffen wurde im Moment mit Klimakollaps, Kriegen, Ausrottung der Biodiversität und steindummen Scheußlichkeiten wie dem BMW X7 kein so überzeugendes Argument für diese Einstellung liefert.

Was für ein Menschenbild hat derjenige, der glaubt, Kinder müssten durch Angst zum Lernen gebracht werden? Im Grunde hält so jemand Kinder für faule Menschen, die durch strenge Disziplin und Angst zu vollwertigen Menschen gemacht werden müssen.

Was für ein Menschenbild hat derjenige, der glaubt, Kinder müssten durch Angst zum Lernen gebracht werden?

Aber niemand lernt durch Angst besser. Absolut niemand. Alle würden durch eine angstfreiere Lernatmosphäre profitieren. Alle.

Lasst uns heute also der Hoffnung ein letztes Geleit geben. Der Hoffnung, Schülerinnen könnten ihren Lebensalltag mitbestimmen. Der Hoffnung, das Bayerische Kultusministerium und sein Oberlehrer Markus Söder würden verstehen, dass in einer Demokratie alle die gleichen Rechte haben und dass Kreativität, Neugier und Erkenntnisse in einer Atmosphäre des Miteinanders blühen.

Die Hoffnung auf mehr Mitbestimmung durch die bayerische Schülerschaft, sie möge in Frieden ruhen.

Amen.“

Hier geht es zur Website von Max von Uthoff.

Amelie

Fotos von MICHAELA STACHE / i.A.v. Campact

„Stopp, das reicht. Und wir sind heute nicht hierher gekommen, um unsere Mitbestimmung zu beerdigen. Wir stehen hier, um sie zu verteidigen. Der heutige Tag ist kein Grund dafür aufzugeben, auch wenn uns diese Entscheidung fassungslos macht. Denn was heute passiert ist, zeigt vor allem eins: Die bayerische Staatsregierung und die Abgeordneten der Regierungsfraktion haben anscheinend immer noch nicht verstanden, wie es uns Schülerinnen wirklich geht und wie echte gute Bildung wirklich aussehen müsste.

Unsere Petition gegen Abfragen und Exen mit mittlerweile über 56 000 Unterschriften und wurde abgelehnt, einfach als erledigt abgestempelt. Und ich sage euch eins, für uns ist hier gar nichts erledigt! Nicht, solange Kinder mit Bauchschmerzen zur Schule gehen. Nicht, solange meine Mitschüler:innen nachts nicht schlafen können, weil sie Angst vor dem nächsten Schultag haben. Nicht, solange wir in Klassenzimmern sitzen, in denen man jederzeit bloßgestellt geprüft werden kann, ohne Vorbereitung, ohne Warnung.

Für uns ist hier gar nichts erledigt! Nicht, solange Kinder mit Bauchschmerzen zur Schule gehen. Nicht, solange meine Mitschüler:innen nachts nicht schlafen können, weil sie Angst vor dem nächsten Schultag haben.

Ich erinnere mich noch genau an den Tag im Dezember 2024: Eine Zeitung titelte: „Schülerin kämpft gegen Exen und verliert.“ Ich habe das gelesen und ich wusste sofort, nein, ich habe nicht verloren, denn ich wusste, ich mache weiter. Allein schon, weil es genau das war, was Herr Söder offenbar verhindern wollte.

Und was ich damals aber noch nicht wusste, dass ich 10 Monate später hier stehen werde mit 56 000 Unterschriften, mit unzähligen Reden, Interviews, einer riesigen Demo in München und mit so vielen Menschen an meiner Seite! Ich habe diese Initiative gestartet. Ja, aber heute ist es längst nicht mehr meine Sache. Es ist zu unserer Bewegung geworden von allen, die hier stehen, von allen, die gerade in den Klassenzimmern sitzen, von allen, die genug haben von einem System, das mehr Angst als Bildung produziert.

Ich frage mich, was muss eigentlich alles noch passieren, damit endlich auf uns gehört wird? Wie viele Unterschriften reichen nicht aus? Wie viele warnende Expert:innen muss man noch ignorieren? Wie viele Demos müssen wir noch organisieren?

Wir leben im Jahr 2025 in einer Welt, die sich ständig verändert. Aber das Bildungssystem, das hängt immer noch irgendwo zwischen Kreidetafel und Angstkultur fest. Und wenn wir Schüler:innen dann einen Missstand erkennen und den Mut haben, uns zu melden, aufzustehen und uns für unsere Anliegen einzusetzen, dann wird das anscheinend nicht ernst genommen.

Wir leben im Jahr 2025 in einer Welt, die sich ständig verändert. Aber das Bildungssystem, das hängt immer noch irgendwo zwischen Kreidetafel und Angstkultur fest.

Natürlich freuen wir uns wirklich darüber, dass das Kultusministerium in den Dialog gehen will und Zukunftswerkstätten macht. Ich persönlich fand auch die Behandlung unserer Petition im Ausschuss durchaus sehr respektvoll. Letztendlich werden wir die Regierung aber daran messen, ob sich schlussendlich auch wirklich etwas in unserer Schule ändert. Und dafür werden wir uns weiterhin einsetzen.

Wir lassen uns nicht ignorieren, wir lassen uns nicht bremsen und vor allem: Wir lassen uns nicht beerdigen. Und deswegen drehen wir heute den Spieß um: Nicht die Mitbestimmung wird beerdigt. Wir beerdigen Exen.

Ich denke an meine erste Ex in der fünften Klasse. Ich kam ins Klassenzimmer nichts ahnend. Dann die große Panik, weil irgendwer vermutet hatte, wir könnten doch eine Ex schreiben. Ich weiß noch, ich hatte damals bei dieser Ex eine Eins, wie dann auch bei so vielen Exen, aber meine erste Ex hat mir nicht beigebracht, gerne zu lernen. Sie hat mir beigebracht, immer gleich erwischt werden zu können und aus Angst zu lernen.

Soll das etwa normal sein? Soll das etwa Bildung sein? Wir sagen ganz klar nein und beerdigen diese Art von Paniktests.“

Arthur Scholz, Landesschülersprecher FOS/BOS

Fotos von MICHAELA STACHE / i.A.v. Campact

„Ich darf hier heute stehen als Mitglied im Landeschülerrat von Bayern und ich muss tatsächlich sagen, es ist keine erfreuliche Nachricht, warum ich hier stehe. Nämlich habe ich heute erfahren, dass der Landtag die Petition, an der so viele Menschen teilgenommen haben, abgelehnt hat. Das ist ein Schlag ins Gesicht. Das ist wirklich, es ist mehr als enttäuschend.

Nicht nur, weil wir seit mehr als einem Jahr schon, ich meine sogar seit mehr als 3 Jahren, darum kämpfen, dass Exen, unangekündigte Leistungsnachweise oder Stegreifaufgaben, wie sie so schön genannt werden, abgeschafft werden, sondern weil alle Schülerinnen und Schüler keine Lust haben, mit Angst in die Schule zu gehen. Tatsächlich hat fast niemand mehr Lust in einen Unterricht zu gehen, indem man täglich damit rechnen muss, dass der Lehrer plötzlich sagt: „Packt euer Zeug weg, wir machen jetzt eine spontane Ex.“

Was soll denn der Schmarrn? Ganz ehrlich, ich möchte in einen Unterricht gehen, in den ich gerne gehe, in dem ich was lerne und in dem ich definitiv weiß, hier geht’s um Zukunft, hier geht’s um Innovation und hier nehme ich etwas mit, und hier muss ich nicht panisch sein.

Ganz ehrlich, ich möchte in einen Unterricht gehen, in den ich gerne gehe, in dem ich was lerne und in dem ich definitiv weiß, hier geht’s um Zukunft, hier geht’s um Innovation und hier nehme ich etwas mit, und hier muss ich nicht panisch sein.

Diese abgelehnte Petition ist erdrückend, enttäuschend, aber kein Grund aufzugeben. Wir müssen weitermachen!

Und noch eines ist diese Petition, ein Symbolbild, ein Symbolbild, wie die bayerische Regierung schon seit Jahren die Innovation der Bildung blockiert. Ich bin mir ziemlich sicher, fast alle kennen den Beitrag von Markus Söder damals, in dem kleiner Teil war: „Bei uns geht es besser als in allen anderen Bundesländern.“

Doch leider sitzen wir hier heute und stehen hier heute und stellen fest, wenn es um das Thema Bildung geht und dann um so einzelne und explizite Forderungen, wie das Abschaffen von unangekündigten Leistungsnachweisen, dann geht es nicht.

Mitbestimmung ist ein wichtiges Gut. Es ist es ist der Grundstein für Bildungsgerechtigkeit. Und ich weiß noch ganz genau, letztes Jahr im Mai 2025 habe ich einen Artikel im BR gelesen im bayerischen Rundfunk, und in diesem Artikel stand drin, dass Bayern nach einer Studie das Schlusslicht der Bildungsgerechtigkeit bildet, und das hat mich fertig gemacht.

Das das war für mich persönlich der Schlag ins Gesicht und dass es heute ein Jahr später sogar an der Entscheidung über unangekündigte Leistungsnachweise und die Abschaffung von einer veralteten Abfrage von Wissen, das ein meistens nicht mal weiterbringt, dass es daran scheitert, ist ein weiteres Symbolbild dafür, dass wir, wenn es so weitergeht, wirklich bald das Bundesland des Stillstands werden. So darf es nicht weitergehen. Wir müssen weiterkämpfen und wir dürfen nicht aufgeben.

Amelie

Letztendlich ist die Frage, die wir uns heute stellen müssen, viel größer als nur Ex, ja oder nein? Abfrage, ja oder nein? Es geht darum, in welchem Bildungssystem wir lernen wollen.

Wollen wir endlich ein System, das dazu beiträgt, dass junge Menschen sich entfalten können, dass gute Beziehungen zwischen Lernbegleiter:innen und Schüler:innen stärkt? Ein System, das uns neugierig macht, uns ermutigt, eigene Wege zu gehen? Oder wollen wir feststecken in einem System aus dem letzten Jahrhundert, das nachweislich Druck erzeugt, das junge Menschen ausbrennt, das Angst mit Lernen verbindet und Fehler zu etwas macht, wofür man sich schämen muss?

Wir sprechen so oft davon, Schule muss gerecht sein, und gleichzeitig wissen wir, dass der Geldbeutel und die Herkunft der Eltern nach wie vor entscheidend dafür ist, welchen Weg ein Kind in Bayern gehen darf. Unser Bildungssystem selektiert, nicht nach Leistung, sondern nach Herkunft. Druck ausüben, sortieren, von oben entscheiden, ohne die Betroffenen mit einzubinden. Genau darin ist unser System geübt.

Wir sprechen so oft davon, Schule muss gerecht sein, und gleichzeitig wissen wir, dass der Geldbeutel und die Herkunft der Eltern nach wie vor entscheidend dafür ist, welchen Weg ein Kind in Bayern gehen darf.

Aber wenn es dann darum geht, das zu tun, worauf es eigentlich ankommt, nämlich allen Schüler:innen, unabhängig von Herkunft, Schule oder Wohnort, die gleichen Chancen zu bieten, ein angstfreies Lernen zu ermöglichen und uns auf die Zukunft vorbereiten, dann versagt dieses System, denn die Herausforderungen, die auf uns zukommen, sind eben nicht mit Konkurrenzdenken oder Auswendiglernen zu bewältigen.

Es geht um Teamarbeit, um kritisches Denken, um den Mut auch mal Fehler zu machen. Aber genau das lernen wir eben nicht in der Schule. Stattdessen lernen wir besser nicht auffallen, besser keine Schwäche zeigen, besser unter dem Radar bleiben.

Wir lernen in einem System, das sich seit über 100 Jahren kaum verändert hat, dass wir heute dieselben Probleme beklagen wie genau die Generationen vor uns. Das ist kein Zufall, sondern das liegt daran, dass sich in dem System einfach nichts verändert hat.

Ein Ort, der uns groß macht und nicht klein.

Und diese Paniktests, Abfragen und Exen, das ist nur ein Symptom dafür. Und deswegen kämpfen wir weiter, weil ich das System grundlegend ändern muss, bis Schule das ist, was sie sein muss. Ein Ort, der uns groß macht und nicht klein.“

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