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Initiative #38: Neuer Anlauf in Bayern

Sprung über Abgrund

Quelle: pixabay

Man sollte es nicht glauben: Es gibt ja in Bayern immer noch Anläufe zum längeren gemeinsamen Lernen. Am 21.01.2020 waren wieder einmal Claudia Forster, die Bürgermeisterin von Denkendorf, und Christian Wagner, der Bürgermeister von Kipfenberg, im Kultusministerium.

Begleitet wurden sie von den beiden Vorsitzenden des Fördervereins „Bildung am Limes“ Alfons Weber und Robert Feuerlein und von Roland Grüttner. Die Gesprächspartner waren Ministerialdirigentin Elfriede Ohrnberger (Grundsatzabteilung) und Ministerialdirigent Walter Gremm (Grund-, Mittel- und Förderschulen).

Die Gesprächsatmosphäre war positiv und konstruktiv. Die Gemeinde- und Vereinsvertreter fanden zwar Gehör, allerdings nicht die erhofften Zusagen. Die Vertreter des Kultusministeriums sprachen sich deutlich gegen die Einrichtung von Gemeinschaftsschulen oder eines entsprechenden Schulversuches aus. Sie begründeten darüber hinaus ausführlich und in aller Höflichkeit und Klarheit, warum sie auch keine Strukturdiskussion führen würden.

Zusammengefasst lauteten die Aussagen:

In einem Pressegespräch, an dem auch noch Prof. Krassimir Stojanov von der Katholischen Universität Eichstätt teilnahm, zogen die Antragsteller eine ernüchterte Bilanz:

Das Anliegen des längeren gemeinsamen Lernens sei heute noch so berechtigt wie vor zehn Jahren, als die Initiative ins Leben gerufen wurde. Aber man sollte realistischer Weise sagen, dass sich die Gemeinden unter den gegebenen politischen Umständen von der Hoffnung auf die Genehmigung einer Modellschule / Gemeinschaftsschule verabschieden müssten.

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