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Initiative #23: „Schulen am Wind“ – oder eher durch den Wind?

Die Sprachbilder sind vielfältig: Es gibt Schulen, denen „pfeift der Wind um die Ohren“ oder „bläst ihnen mitten ins Gesicht“, denen „geht es nass rein“, die „müssen den Stürmen trotzen“ und sind „völlig durch den Wind“. Eine Initiative in Schleswig-Holstein hat sich einen Namen gegeben, der zeigt, dass sie bei allen Widrigkeiten dennoch nicht das Heft des Handelns aus der Hand geben wollen: „Schulen am Wind“. Es folgen Zitate von der Website dieser Initiative.

Welche Kinder werden diesen Schulen an Bord gespült?

Die Schüler sind gekennzeichnet durch

Jetzt ist Schleswig-Holstein nicht gerade als das Armenhaus Deutschlands bekannt. Woher kommt das, dass sich Problemkinder gerade an diesen Schulen zusammenfinden?

Wie entstehen solche Schulen?

Die Mitglieder der Initiative beschreiben den Konzentrationsvorgang so:

Was tun?

Die Initiative sucht nach Lösungen innerhalb der Grenzen des bestehenden Systems.

  1. Lerngruppengröße von maximal 20 Schüler/innen
  2. Schulsozialarbeit mit einer Kapazität von 20 %
  3. Verteilung der Teilnehmer aus den DaZ-Basiskursen auf sämtliche Sek-I-Standorte
  4. „Systemzeit“ für Lehrkräfte mit überproportional hohen Beratungs- und Betreuungsaufgaben
  5. Anreize für hoch leistungsfähige Lehrkräfte
  6. erhöhtes Zeitbudget und Leitungszeit für die Schulleitungen
  7. offensiver Umgang mit personellen Veränderungen
  8. Stärkung und Ausbau der Ganztagsangebote
  9. einstufige Schulaufsicht.

Details finden Sie hier.

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