Die Bayern werfen sich ja angesichts ihrer Ergebnisse in Bildungsvergleichen immer gern in die Brust und sehen sich als die Besten. Prof. em. Hans Wocken hat recherchiert und zeigt, dass die Besonderheiten nicht im Schulsystem, sondern in der Schülerschaft liegen. Die falschen Lorbeeren des Schulsystems Sozialökonomischer Status determiniert Leistungsstatus von Hans Wocken 1. Geschichte einer Entdeckung Das „Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen“ (IQB) überprüft in regelmäßigen Abständen im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK) das Erreichen der zentralen Bildungsstandards. Mit dem IQB-Bildungstrend 2021 wurden zum ersten Mal nach den erheblichen Einschränkungen des Schulbetriebs in den Pandemiejahren die Kompetenzen der Grundschülerinnen und Grundschüler in den Kernfächern Deutsch und Mathematik anhand einer auf Bundes- und Länderebene repräsentativen Stichprobe untersucht. Die Erhebungen zum IQB-Bildungstrend 2021 fanden vor den Sommerferien 2021 statt. Im Oktober 2022 wurde der Bericht zum Bildungstrend der Öffentlichkeit präsentiert. Das Deutsche Schulportal resümiert das Ergebnis folgendermaßen: Die Ergebnisse des IQB-Bildungstrends sind alarmierend. Die Kompetenzen in Deutsch und Mathematik haben sich bei Kindern in der vierten Klasse dramatisch verschlechtert. Je nach Kompetenzbereich verfehlen im Schnitt 18 bis 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler die Mindeststandards. Dabei zeigt der aktuelle Bildungstrend, dass die Leistungen in fast allen Ländern nachgelassen haben, allerdings in deutlich unterschiedlichem … Gast #59: Falscher Lorbeer weiterlesen
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