Faktencheck #65: Die Herkunft macht den Unterschied – schon vor Schuleintritt

Dass der Einfluss der Herkunftsfamilie sich schon vor Schulbeginn entscheidend auswirkt, erlebt jede Grundschullehrerin mit jedem Kind, das sie neu aufnimmt. Während ein Erstklässler schon sicher seinen Namen schreiben kann, kann ein anderer mit Buchstaben noch wenig anfangen. Hier ein paar Ergebnisse aus einer Untersuchung, in der die vorschulischen Herkunftsunterschiede mit dem verglichen wurden, was sich während der Grundschulzeit ergibt. Passaretta, G., Skopek, J. & van Huizen, T. (2020, 06. April). To what extent is social inequality in school-age achievement determined before and during schooling? A longitudinal analysis in three European countries, https://www.researchgate.net/publication/340420006. Wie üblich, fußt meine Übersetzung auf der Vorleistung von DeepL. Auslassungen in runden Klammern sind Literaturhinweise. Was die Herkunftsunterschiede überhaupt bedeuten Der Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status der Eltern (im Folgenden: SES) und dem Bildungserfolg der Schüler wurde in praktisch allen westlichen Ländern dokumentiert (…). SES-Unterschiede im Bildungserfolg erklären einen großen Teil der sozialen Unterschiede bei Bildungsübergängen, wie z.B. die Wahl des Bildungswegs oder die Fortsetzung der Schulausbildung (…). Daher ist die Leistungsungleichheit ein wichtiger Mechanismus, durch den soziale Ungleichheit im Bildungsniveau erzeugt wird. Darüber hinaus prägt die Ungleichheit im SES Unterschiede in den späteren Arbeitsmarktergebnissen mehr als formalen Bildungsabschlüsse (…). (Passaretta et al. 2020, S. 2) … Faktencheck #65: Die Herkunft macht den Unterschied – schon vor Schuleintritt weiterlesen