Gast #24: CONTRA Inklusionskritik

Professor Wocken hat mich gerade darauf aufmerksam gemacht, dass er den vorherigen und weitere – in meinen Augen sehr lesenswerte – Texte in einem Buch zusammengefasst und neu veröffentlicht hat. Ich stelle es in eine aktuelle Reihe mit dem Büchlein der Bildungsjournalistin und über Inklusion promovierten ehemaligen Gymnasiallehrerin Brigitte Schumann, über das ich an dieser Stelle bereits berichtet habe.

Das Buch von Hans Wocken erscheint im Feldhausverlag und hat die ISBN 978-3-925408-53-3. Der Verlag begleitet es mit folgenden Worten:

Hans Wocken setzt sich in mehreren Texten mit dem Lager der „Inklusionsopponenten“ mit seinen ihm eigenen Argumentationsfiguren und mit deutlichen Widerworten auseinander, wirft ihnen zu Recht fehlende Redlichkeit, einen Unwillen zur fachlichen Auseinandersetzung und einen interessengeleiteten, unfairen und nichtrationalen Duktus der Formen der Auseinandersetzung vor. Dem identifizierten Ziel der Inklusionsopponenten, die Inklusion aus der Welt schaffen zu wollen, möchte Hans Wocken mit seiner neuesten Textsammlung, die mit einem Prolog von Pablo Pineda, einem spanischen Lehrer mit Down-Syndrom, eröffnet wird, entgegentreten und für eine inklusive Bildung für alle Schülerinnen und Schüler erneut werben.

Der Inhalt kann ebenfalls auf der Verlagsseite eingesehen werden. Ich erlaube mir ihn hier in Kopie anzuzeigen:

Inhaltsverzeichnis

1. Pablo Pineda
Inklusion – meine Vision!. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
2. Bewältigung von Andersartigkeit.
Untersuchungen zur Sozialen Distanz in verschiedenen Schulen . . . . . 15
3. Fördert Förderschule?
Eine empirische Rundreise durch Schulen für „optimale“ Förderung . . 33
4. Inklusion auf dem Prüfstand.
Eine kritische Forschungsbilanz und ungehaltene Forschungskritik . . . 57
5. Stark, stärker, Spaenle!
Eine Glosse zur Grandiosität des bayerischen Kultusministers
„Ludwigs, des Starken“. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139
6. Die Inklusionsfallen der Kritiker und Gegner.
Notorische Fakes und ideologische Obsessionen –
eine antikritische Antwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
7. „Wir müssen offen und ehrlich über Inklusion reden!“
(Michael Felten)
Eine offen(siv)e Antwort an die systemkonservative Inklusionskritik. 183
8. Über Sprachkeulen, Killerphrasen und Panik-Theorien
der Inklusionskritiker.
Widerständige und zornige Einwürfe gegen inklusionskritische
Zumutungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 217
Anhang
„Wie das gegliederte Schulwesen die Inklusion ruiniert“ . . . . . . . . . . . . . 249
Die „Häuser-Reihe“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 251

Ich wünsche dem Buch zahlreiche Leser!

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