Ansturm auf die Gemeinschaftsschule

Politisch umstritten, aber von den Eltern angenommen: die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg

Die Gemeinschaftsschule in Konstanz kann als ein Beispiel dienen. Für ihre 5. Klasse melden sich mehr Familien an als für die Realschule oder Werkrealschule. Der Südkurier schreibt dazu:

Die vorläufigen Anmeldungen unterteilen sich auf 39 Werkrealschüler (5,8 Prozent), 88 Realschüler (13 Prozent), 161 Gemeinschaftsschüler (23,7 Prozent) und 390 Gymnasiasten (57,5 Prozent). Während an Realschulen und Gymnasien ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen ist (Minus 2,8 beziehungsweise 0,7 Prozentpunkte), befinden sich die Gemeinschaftsschulen nach wie vor im Aufwind (Plus 1,8 Prozent).

Die Zeitung illustriert die vorläufigen Zahlen mit diesem Diagramm zur Schüleraufnahme in Konstanz:

GMS KOnstanz

Dabei gerät die Gebhardsschule, die hier gemeint ist, durch den Boom an ihre Grenzen: Im Umkreis ist die Gebhardsschule die einzige Gemeinschaftsschule. Solange dies der Fall ist, muss sie alle Bewerber annehmen – ob es organisatorisch sinnvoll oder machbar ist, oder nicht. Ob und wo allerdings eine zweite Gemeinschaftsschule entstehen könne, ist vollkommen unklar.

Der Erfolg der GMS in Konstanz dürfte auch darauf zurückzuführen sein, dass sie (ab Schuljahr 2018/19) eine eigene Oberstufe aufbaut und damit das Abitur nach neun Jahren anbietet.

http://m.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Ansturm-auf-die-Gemeinschaftsschule-Konstanz-haelt-an;art372448,9254453

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